Jahresrückblick 2010

Das neue Bienenjahr fängt für die Bienen  bereits mit der Sommersonnenwende im Juni an. Der Bien bereitet sich auf den Winter vor,Voräte werden gelagert und die Aufzucht der Winterbienen beginnt.

Für den Imker gilt es bis zum Spätherbst die Bienen dabei zu unterstützen, bevor auch für ihn das Bienenjahr dann richtig zu ende geht. Notwendig gewordene Varroabehandlungen und die Einfütterung mit ausreichend Winterfutter zählen zu den wichtigsten Aufgaben am Ende einer Saison.

Das Imker- Jahr neigt sich nun dem Ende entgegen. Zeit für einen kleinen Rückblick:

Der Winter hielt sich dieses Jahr hartnäckig und kalt bis in den März hinein. Aber von da an blickte die Sonne und die Temperaturen begannen frühlingshaft zu werden. Die  Bienen starteten heuer am 14. März ihre Reinigungsflüge (Entleeren der Kotblasen nach der Winterruhephase).Der Startschuss für die neue Saison war somit gefallen.Unsere Völker haben den Winter gut überstanden und entwickelten sich rasch bis Mitte Mai zur vollen Volksstärke. Lediglich ein Volk schaffte den Winter nicht.

In diesem Jahr stellte der Raps die erste Hauptracht für unsere Bienen dar. Ein Anwandern entfiel, da im Umfeld unseres Hauptbienenstandes in Moorrege auf zahlreichen Feldern Raps ausgesäet wurde. Aufgrund des langen Winters entwickelte sich dieser nur zögerlich, soadass wir erst spät im  Mai die Honigräume aufsetzen konnten. Fleissig sammelten die kleinen Flieger den Nektar der Rapsfelder und sorgten für volle Honigräume über ihren Köpfen. Die Ernte Anfang Juni fiel gut aus und hinterlies einen zufriedenes Gefühl beim Imker.

Der Sommer zeigte sich heiß und trocken, was sich auf die Vegetation auswirkte. Viele Sommerpflanzen starteten erst spät. Es machte sich eine Trachtlücke bemerkbar. Verhungert waren unsere Bienen jedoch nicht,da unsere Betriebsweise so ausgerichtet ist, dass wir bei der Ernte nicht sämtlichen Honig entnehmen. Der Brutraum der Bienen ist heilig und die Voräte dort, gehören dem Bien. Nachdem die Honigräume lange Zeit leerblieben, setzte dann doch Mitte Juni der Nektarfluss ein und wir konnten auf eine gute Ernte im Juli blicken.

Der Schwerpunkt unserer kleinen Imkerei lag in diesem Jahr auf der Völkervermehrung. Ziel war es gesunde, vitale Jungvölker als Basis für die nächste Saison aufzubauen. Verbunden mit der Jungvolkbildung führten wir die Umstellung auf eine „Ein-Brutraum- Betriebsweise“durch. Haben wir die Völker im Vorjahr noch mit zwei kleinen Bruträumen geführt,so dürfen sie sich ab dieser Saison in einem großen Brutraum austoben.Den Bienen und ihrem Imker gefällt diese Neuerung ausgesprochen gut. Die Umstellung ist bei der Hälte unserer Völker durchgeführt. Die restlichen Völker sollen nun im nächsten Jahr folgen.

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